Welchen drei Dinge könnten für das Literaturland Baden-Württemberg stehen? Unsere Gäste haben darauf geantwortet:
1: die Hantel von Hermann Hesse + 2: der Wecker von Ernst Jünger + 3: Hölderlins Handschrift des Gedichts „Aussicht“ (Thomas Schmidt)
1: das Rappenschlößchen + 2: eine Büste von Heinrich von Kleist + 3: Arnold Stadlers Roman „Ich war einmal“ (Anton Knittel)
1: die Programmhefte des Stuttgarter Literaturhauses, der Akademie für gesprochenes Wort und des Schriftstellerhauses + 2: die Stuttgarter Kriminacht + 3: die Stuttgarter Zukunftsrede (Neda Pouryekta)
1: irgendetwas von Schiller, vorgelesen auf Schwäbisch + 2: Justinus Kerners Text „Ueber das Wurstgift“ von 1815 + 3: Hermann Lenz und seine Eugen Rapp-Romane + 4: „Das goldene Öchslein„ (Christian Baudisch)
1 + 2 + 3: die drei Verleger des Wunderhorn Verlags mit allen bislang erschienenen Titeln des Wunderhorn Verlags (Manfred Metzner).
1: Wilhelm Hauffs Märchen „Das kaltes Herz”“ + 2: ein Buch mit Texten von Lotte Paepcke + 3: ein Buch über die Landschaft (die Schwäbische Alb oder den Westweg) oder das Kochen + 4: die schwäbische Brezel (Matthias Grün)
1: der von Eduard Mörike bedichtete Wetterhahn der Kirche in Cleversulzbach + 2: ein grüner Karton aus dem Literaturarchiv Marbach – als Symbol für den „unterirdischen Himmel der Literatur“ (Martin Walser) + 3: der Codex Manesse, die Große Heidelberger Liederhandschrift (Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer)



Und noch mehr Dinge
Marina Mihalchuk über Saša Stanišićs „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“.
Salz zu Petra Durst-Bennigs „Salzbaronin“ (seit 1804 wird in Württemberg Salz abgebaut).
Martina Kruse über Dorothes Grünzweig: „Dem Namen geschuldet und dem roten Haar? trägt sie stets grün und korrigierte unsere Arbeiten statt mit roter mit grüner Tinte nur.“
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