Wie lesen wir einen Text, wenn wir ihn als schöne Kunst wahrnehmen und empfinden? Und wie können wir mit anderen Menschen unsere Wahrnehmungen, Empfindungen und Gedanken teilen und damit von einem privaten in einem öffentlichen Raum übersetzen?
Im Sommersemester 2026 standen diese Fragen im Mittelpunkt eines Projektseminars mit Studierenden der Universitäten Stuttgart und Tübingen: Kinantari Afandi, Anna Altimira, Adonis Bejda, Mel Bittner, Selina Brucker, Dominik Chew, Kornelia Dabrowska, Juliette Frietsch, Samina Grimmes, Paul Krones, ML, David Naumann, Niklas Nietsch, LO und Melanie Petla.
Die im Seminar entstandenen Videos und Audios zeigen: Ästhetisch kann ein Lesen sein, wenn die die Machart, die Kunst des Textes im Mittelpunkt steht – wenn er unsere Welt und uns verändert – wenn wir wiederholt und vernetzt lesen – wenn wir großzügig und verschwenderisch mit Werten wie „Zeit“, „Sinn“ und „Ganzheit“ umgehen und zum Beispiel anders als im Alltag Abschweifungen, Unverständliches und Unvollständiges positiv erfahren.
PDF Sonderfall ästhetisch Lesen in einem Literaturarchiv