Menü
schließen
3

Welche Sprache spricht das Museum?

Deutsch und Englisch sind die gefragtesten Sprachen im Literaturmuseum der Moderne, wenn es um die Buchung von Führungen geht. Aber das reicht uns noch nicht! Im Archiv finden sich auch fremdsprachige Texte von Rätoromanisch über Malayalam bis zu Gälisch. Es gibt Objekte in Brailleschrift, in Geheim- und Zeichensprachen.

Hier gehen wir in verschiedenen Projekten der Frage nach, welche Sprachen im Museum ihren Platz finden können.

“Es wird immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht.” (Hermann Hesse) — Workshop mit Charlotte Schön

Die Exponate unserer Ausstellungen zum Sprechen und zur Sprache zu bringen, ist eine der wichtigsten Aufgaben im Museum und besonders in der Literaturvermittlung. Wie unsere Guides im Museum sprechen, besonders in Führungen und Präsentationen, war Thema eines Workshops mit der wunderbaren Charlotte Schön (https://www.charlotte-schoen.de/):
Wie erreichen wir die BesucherInnen sprachlich in unseren Ausstellungen? Wie sprechen wir einfach und verständlich? Welche Rolle spielen Gestik, Mimik und Tonfall dabei?

 

Führung in arabischer Sprache

Im Juli 2023 hatten wir eine Gruppe ukrainischer und syrischer Geflüchteter zu Gast im LiMo. Begleitet wurde die Gruppe von Herrn Kadelbach und anderen Interessierten aus dem Freundeskreis Flüchtlinge Feuerbach. In zwei Gruppen eine für jüngere Kinder und ihre Eltern haben wir uns im LiMo und in den Dauerausstellungen umgesehen, dank einer Dolmetscherin teils mit Übersetzungen ins Arabische. Wir haben schnell verbindende Themen gefunden: Auch Friedrich Schiller musste aus seiner Heimat flüchten; und die Freiheit des Wortes, die Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind heute nicht überall selbstverständlich. Im Anschluss ist sogar ein kleiner zweisprachiger Text entstanden:

 
 
 

Schreibe einen Kommentar