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Zeichen diskutieren

Während der Ausstellungslaufzeit diskutieren wir mit Gästen unter anderem über diese Fragen: Wie überführt ein Zeichensystem (Code) ein anderes Zeichensystem (Sprache) in ein von einem Zeichensystem (Literaturbetrieb) gerahmtes Zeichensystem (algorithmische Literatur)? Wie sehen die Zeichensysteme einer Literatur aus, die nicht gedruckt, sondern gesprochen wird (’spoken word‘), und was lässt sich davon wie archivieren? Wie erfindet oder fälscht man Zeichen und Codes, wie können sie natürlich werden? Wie produktiv sind Verstehen, Nicht- und Falschverstehen, Erfinden und Lügen? Was sind die Zeichen und Codes der Literatur und was deren Wirkungen? Ist Lesen von Literatur decodieren = entschlüsseln oder etwas anderes – und wenn ja: was dann?

Die Gespräche finden per Zoom statt, werden mitgeschnitten und hier dokumentiert:

  • 19. November 2021: Zeichen sprechen. Josefine Berkholz, Timo Brunke und Dean Ruddock über ihre Art von „spoken word“ und das Entstehen und Archivieren gesprochener Poesie (Moderation: Heike Gfrereis). zum gekürzten Mitschnitt
  • 2. Februar 2022, 19 Uhr: Zeichen zeigen. Charlotte Warsen im Gespräch mit Steffen Popp
  • 8. Februar 2022, 19 Uhr: Zeichen poetisieren. Oswald Egger im Gespräch mit Ralf Simon
  • 7. April 2022, 19 Uhr: Zeichen prozessieren. Hannes Bajohr im Gespräch mit Peer Trilcke
  • 12. April 2022, 19 Uhr: Zeichen faken. Clemens Setz im Gespräch mit Petra McGillen

 

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