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Über die Ausstellung

Kaum ein Autor des 20. Jahrhunderts hat ein so vielfältiges und anhaltendes Echo erzeugt wie Franz Kafka. Jede Generation fühlt sich neu von ihm provoziert und sucht nach eigenen Zugangswegen zu ihm und seinem Werk, nach neuen Formen der Aneignung. Das Deutsche Literaturarchiv Marbach, ein Echoraum besonderer Art, sammelt seit seiner Gründung im Jahr 1955 Archivalien zu Kafka.

Was bringen die unterirdischen Magazine über ihn, sein Werk und sein Publikum zum Vorschein? Was erfahren wir durch einen Blick in seine rekonstruierte Bibliothek über den lesenden Kafka? Was verraten seine Handschriften mit ihren Korrekturen, Streichungen und Ergänzungen über den schreibenden Kafka, was über ihn als Leser seiner eigenen Texte? Wie wurden und werden seine Texte aufgenommen – zu seinen Lebzeiten, vor allem aber nach seinem Tod? Wo und wie verändern sich seine Werke durch diejenigen, die sie kommentieren, interpretieren, imitieren, zensieren oder weiterschreiben? Und wie lassen sich das Process-Manuskript und dessen Entstehung digital unter die Lupe nehmen?

Auf den Spuren von Kafkas Echo im Archiv ist die Ausstellung selbst ein Echo Kafkas.

Über das Team

Ausstellung: Ulrich von Bülow, Vera Hildenbrandt, Eva Henrike Leube, Lorenz Wesemann
Vermittlungsprogramm: Alina Palesch, Katharina J. Schneider, Verena Staack
Ausstellungsgestaltung, Designkonzept und Grafik: L2M3 Kommunikationsdesign GmbH mit Simon Busse Studio (Sven Thiery, Marvin Boiko, Simon Busse, Nicole Aschauer, Rosanna Muntenbruch, Nastia Novikova, Oliver Wörle)
Kafka-Lab: Leibniz-Institut für Wissensmedien (Birgit Brucker, Peter Gerjets, Marc Halfmann, Sebastian Kupke, Jens Maiero, Jennifer Müller, Uwe Oestermeier)
Textredaktion: Katharina J. Schneider
Audio- und Videoproduktion Interviews: Christopher Popowitsch
Ausstellungsorganisation: Christine Baumgärtner, Friedrich G. Csiky, Sabine Leuschner, Tanja Zimmermann
Veranstaltungsorganisation: Ira Fiebig, Frederike Teweleit-Lutze
Lesesäle und Exponataushub: Michaela Berroth, Iris Dobrick, Claudia Gratz, Cornelia Hamke, Ursula Käß, Thomas Kemme, Andreas Kozlik, Rosemarie Kutschis, Mirko Nottscheid, Alina Palesch, Pascal Quicker, Susanne Rößler, Ilka Schiele, Michaela Schmid, Inga Wagner, Liane Walouch, Petra Weiß, Ulrike Weiß
Fotoarbeiten und Faksimiles: Julia Gagelganz, Diana Layman, Corinna Rieber, Jens Tremmel
Konservatorische Betreuung: Susanne Boehme, Enke Huhsmann, Anaïs Ott, Anja Weller
Vitrinenbau und -montage: smow S GmbH, Stuttgart
Grafikproduktion: AD Art Design
Licht: lunalicht
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing: Alexa Hennemann mit Dietmar Jaegle und Vinca Lochstampfer
Kooperationspartner: Leibniz-Institut für Wissensmedien, Tübingen
Recherchen und Hinweise: Hartmut Binder, Jan Bürger, Hans-Gerd Koch, Dorit Krusche, Pascal Quicker, Daniela Rohleder, Annelie Schädt, Katharina J. Schneider, Gerhard Schuster
Hausmeister und Haustechnik: Armin Authenrieth, Mirsad Balija, Jürgen Büchele, Volker Knorpp, Jürgen Romahn

Kafkas Echo wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Das Begleitprogramm (Social Media, Seminarreihe und Vermittlungsprogramm) wurde gefördert vom Auswärtigen Amt.