So viel ein Museum auch zu bieten hat, es gibt immer Themen, Aspekte und Personengruppen, die nicht oder nicht ausreichend vertreten sind. Indem wir gemeinsam herausfinden, wer oder was (noch) fehlt und warum, können Projekte entstehen, die diese Lücken füllen.
Zusammen mit Gruppen unterschiedlicher Altersstufen und Interessen denken wir darüber nach, was für Themen, Projekte und Angebote zum Lückenfüllen das sein könnten:
Projekt Seniorenbüro Ludwigsbüro
Alter. Zeit. Literatur von Frauen auf dem Buchmarkt und im Archiv. Mit dem Gesprächskreis Philosophie des Seniorenbüros Ludwigsburg überlegen wir, was ältere Menschen im Literaturmuseum interessiert, was sie vermissen, was sie hier gern lesen, sehen und selbst kreativ umsetzen wollen: … eine Ausstellung gestalten? … an einem Schreibkurs teilnehmen? … einen Buchclub mit Jugendlichen gründen?
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Projekt inklusive Führung für blinde und sehbehinderte Menschen
Wie nehmen blinde und sehbehinderte Menschen das Literaturmuseum wahr?
Bei einem ersten Treffen mit Herrn Winfried Specht vom Blinden- und Sehbehindertenverband Württemberg e.V. haben wir über die Akustik der Räume gesprochen und verschiedene Tastobjekte ausprobiert: eine Büste von Heiner Müller, einen reich verzierten Bucheinband und ein Springerle-Model aus Mörikes Familie.
Aber wie macht man Manuskriptseiten erfahrbar?
Gemeinsam machen wir uns Gedanken darüber, wie wir räumliche Erfahrungen, Tastobjekte und Audioangebote so miteinander kombinieren können, dass Menschen mit Seheinschränkungen einen spannenden Museumsbesuch erleben.
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