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Die Seele
Die Seele

Über diese Ausstellung

Auf der Schillerhöhe, dem Standort des Deutschen Literaturarchivs Marbach und seiner beiden Literaturmuseen, wird in den nächsten Jahren ein neues Magazin und ein Forschungsarchiv gebaut. Die Erweiterung ist auch ein gesellschaftlicher Auftrag: „Man könnte diesen Ort mit Deleuze und Guattari als geschmeidiges ‚Segmentaritätsgewebe‘ imaginieren, an dem sich also Segmente der Gesellschaft durch ihre Befassung mit Literatur ineinander verweben. Eine solche Vision benötigt eine politische und intellektuelle Haltung: Sie versteht ein Archiv nicht als Institution, sondern als eine Bewegung.“ X

Wie dieses bewegliche, offene Verweben unterschiedlicher Menschen (und damit zum Beispiel auch unterschiedlicher Meinungen, Gefühle, Stimmen und Ordnungen) gelingen kann, möchten wir in der Schausammlung im Literaturmuseum der Moderne ausprobieren, die wir zur Zeit überarbeiten und am 7. November 2021 wieder eröffnen. X

Im Mittelpunkt stehen dabei diese Fragen: Warum Literatur im Archiv erfahren? Was macht diese Erfahrungen so einzigartig und wie werden sie für jede:n einzelne:n von uns zugänglich? Welche Bilder von ‚Literatur‘ und ‚Welt‘ sind mit diesem Archiv der Literatur verbunden, wie erweitern und verändern sie sich im 21. Jahrhundert?

Anna-Lena Scholz bei derKonferenz „Das Literaturarchiv der Zukunft“ des Deutschen Literaturarchivs Marbach am 24. März 2021.

In der virtuellen „Seele“ auf www.literatursehen.com zeigen wir aus Umfangs- und Rechtegründen nicht alle Exponate der Schausammlung, sondern vor allem Exponate aus den Jahren von 1899 bis 1930. Ein Schwerpunkt liegt auf den Nachlässen von Hermann Hesse, Franz Kafka, Else Lasker-Schüler und Rainer Maria Rilke.

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Über uns

Die Projektleitung für die Konzeption der neuen Schausammlung im Literaturmuseum der Moderne liegt bei Heike Gfrereis, unterstützt von Franziska Schmidt (Demirag Architekten), Andreas Jung und Diethard Keppler als Gestaltern und Vera Hildenbrandt als Ko-Kuratorin.

 

Die Gestaltung des virtuellen Raums stammt vom Atelier Lohrer (Fabian Lohrer mit Susanne Fritsch und Felix Geiger, Projektlogo: Diethard Keppler und Andreas Jung), die Ausstellung vor Ort wird von Demirag Architekten mit Diethard Keppler und Andreas Jung gestaltet, die interaktiven Elemente werden von blubb.media betreut, die Exponatfotografien von Chris Korner und Jens Tremmel, die restuartorischen Arbeiten von Enke Huhsmann mit Susanne Böhme, Anais Ott und Anja Weller. Die Reihe „Archiv-Box“ organisiert Jan Bürger. Die Führungen und Workshops werden federführend von Verena Staack und Julia Schneider geplant.

 

Ansprechpartner für die Stipendiat:innen für #LiteraturBewegt sind Christine Baumgärtner und Janina Schindler. Bei den redaktionellen Arbeiten helfen Mareike Benz, Dietmar Jaegle und Linh Le.

Heike Gfrereis

Prof. Dr., Leiterin der Museumsabteilung
heike.gfrereis@dla-marbach.de

Vera Hildenbrandt

Dr., stv. Leiterin Museumsabteilung
vera.hildenbrandt@dla-marbach.de

Jan Bürger

Dr., stv. Leiter Abteilung Archiv
jan.büger@dla-marbach.de

Verena Staack und Julia Schneider

Literaturvermittlung
verena.staack@dla-marbach.de
julia.schneider@dla-marbach.de

Christine Baumgärtner und Janina Schindler

Assistenz der Museumsleitung
Ausstellungssekretariat
chrstine.baumgaertner@dla-marbach.de
janina.schindler@dla-marbach.de

Das Deutsche Literaturarchiv wird gefördert von: