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Wie Literatur Welt und Politik macht

Über das Projekt

Literatur hat die Kraft, Welten zu erfinden, die uns so packen, dass wir sie in die Wirklichkeit mitnehmen oder gar für Wirklichkeit halten. Die vom 3.10.2021 bis 30.10.2022 im Literaturmuseum der Moderne gezeigte Ausstellung „Wie Literatur Welt+Politik macht“ erforscht anhand von Archivobjekten, wie Literatur ‚Welt‘ entwirft und welche Rolle dabei kulturelle Muster, politische Systeme, soziale Gruppen und internationale Verlagswege spielen. 

Die Ausstellung ist Teil der beiden vom Auswärtigen Amt geförderten Forschungsprojekte „Literatur im Systemkonflikt“ X und „Global agierende Verlage als Literaturvermittler“ X und hätte an unterschiedlichen Orten der Welt mit Tagungen vorbereitet werden sollen.

Pandemiebedingt haben wir diese Vorbereitung 2020/21 in den virtuellen Raum verlegt und vernetzen im dialogischen Prozess Archivbestände aus dem Deutschen Literaturarchiv Marbach mit den Sammlungen von Partnerinstitutionen.

Mit den Vor- und Nachlässen von Autor:innen wie Helga M. Novak, Fritz Rudolf Fries und Durs Grünbein und Lektor:innen wie Elisabeth Borchers sowie zahlreichen Verlagsarchiven (u.a. Suhrkamp, Insel, Luchterhand, DVA, Limes) steht im Deutschen Literaturarchiv eine Fülle an Beständen zur Verfügung, die einen Blick auf das literarische deutsch-deutsche Beziehungsgefüge vor und nach 1989 ermöglichen.

Was ist gegenwartsbezogen die Rolle von Literatur in und für Systemwechsel? Wie verändern sich Sprache, Schreibweisen und Mentalitäten? Wechseln Autoren oder Verlage mit einem Systemwechsel ihre ästhetischen Bezugskoordinaten, übernehmen sie einen bestimmten Kanon an Texten? Schreiben oder publizieren sie für ihr altes oder für ein neues Publikum? Welche Autoren, welche Texte und Verlage haben sich vor und nach 1989 international besonders durchgesetzt und warum? Wie hat sich der Systemwechsel global vermarkten lassen?

In Kooperation mit der Akademie der Künste (Berlin), der Chūō-Universität (Tokyo), der Duksung Women’s University (Seoul), der Renmin University of China (Peking) und der Staatsbibliothek zu Berlin. mehr

Mit zahlreichen Verlagsarchiven (wie Cotta, Exilverlage, S. Fischer, Suhrkamp, Insel, DVA, Luchterhand, Piper, Reclam, Metzler) sammeln das Deutsche Literaturarchiv und die Staatsbibliothek zu Berlin Bestände, die in globalen literarischen Zusammenhängen stehen und über einzelne Landes- und Sprachgrenzen hinausweisen.

Sie ermöglichen einen historischen Blick auf die deutschsprachige Verlagslandschaft in ihren globalen Zusammenhängen, der bis an die unmittelbare Gegenwart heranreicht. Im 21. Jahrhundert stehen Verlage vor neuen Herausforderungen wie Open Access und der Frage, ob es (noch) so etwas wie eine globale Leserschaft gibt.

In Kooperation mit der Akademie der Künste (Berlin), dem Benno Mentz-Archiv (Porto Alegre), dem Goethe- und Schiller-Archiv Weimar, dem Harry Ransom Center (Austin, TX), dem Historisches Archiv der Stadt Köln, dem Schweizerisches Literaturarchiv (Bern), der Staatsbibliothek zu Berlin, der Universitätsbibliothek Mainz und der Zentralbibliothek Zürich. mehr

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21. November 2021

Systemwechselort Shanghai

In Shanghai sind einiger unserer Ausstellungsstücke geschrieben worden – Sven Felix Kellerhof berichtet in „Die Welt“ über diesen Zufluchtsort vor dem Holocaust. mehr

12. November 2021

20 neue Ausstellungsstücke

unter anderem ausgesucht von Nele Feuring, Katharina Hertfelder, Caroline Jessen, Christoph Kapp, Thomas Keck, Katja Leuchtenberger, Tianjue Li, Yûji Nawata, Corinna Norrick-Rühl, Jérôme Seeburger, Lydia Schmuck, Kai Sina und Anna Weber

15. Oktober 2021

Christoph Heins "Nachbemerkung über Nachworte" in der FAZ

13. Oktober 2021

Zoomworkshop "Vernetzungen deutscher und ostasiatischer Literatur Mitte des 20. Jahrhunderts: Ein Blick in die Archive"

In Verbindung mit der Chuo-Universität Tokyo. mehr

3. Oktober 2021

Mitschnitt der Ausstellunsgeröffnung mit Christoph Hein, Katja Leuchtenberger und Sandra Richter

3. Oktober 2021

Presserundgang zur Ausstellungseröffnung

3. Oktober 2021

Eröffnung mit Christoph Hein

Am 3. Oktober spricht Christoph Hein mit Katja Leuchtenberger, der stellvertretenden Leiterin der Uwe Johnson-Werkausgabe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, über Uwe Johnson, Systemkonflikte und -wechsel sowie eine spezielle Paratext-Gattung, das „Nachwort“.

 

Die Eröffnung wird ab 11 Uhr live gestreamt.

1. Oktober 2021

Erste Pressestimmen zur Ausstellungseröffnung

20. September 2021

Am Aufbauabend

20. September 2021

Der Ausstellungsaufbau beginnt

Narrating Africa geht, „Wie Literatur Welt + Politik macht“ kommt … am 3. Oktober ist im Literaturmuseum der Moderne Eröffnung.

14. September 2021

Stefan Zweig, die "Bibliotheca Mundi" und das Archiv des Insel Verlags

Gunilla Eschenbach über globale Programme, geteilte Überlieferungen und ein gemeinsames Erschließungsprojekt im Blog des DLA.

29. August 2021

Sandra Richter im Gespräch über den Literaturnobelpreis

27. August 2021

Literature in the Nobel Era: Michael Krüger, Anders Olsson und Jan Bürger im Gespräch

25. August 2021

"Der Beamte sagte". Lesung mit Herta Müller am 25. August

25. August 2021

Making of Literature

Drei Tage lang dreht sich in unserem Online-Symposion alles um „Literature in the Nobel Era: Comparative, theoretical, and archival approaches to the Nobel Prize in Literature“. mehr

31. Juli 2021

Die ersten Drucksachen für die Ausstellung sind da

30. Juli 2021

Farbprobe für die Ausstellung

2. Juli 2021

www.literatursehen.com wächst

Fünf Projekträume öffnen hier inzwischen den Blick ins Deutsche Literaturarchiv, zeigen Bestände und deren wissenschaftliche oder auch künstlerische Erforschung.

26. Juni 2021

Julia Schneider über die Schreibwerkstätten "Literatur im Systemkonflikt"

18. Juni 2021

Ausstellungsbemusterung

4. Mai 2021

Zoomkapsel 4 zu Klara Blum

Anlässlich des 50. Todestags von Klara Blum sprechen Sandra Richter und Xiaocui Qiu heute mit der Literaturwissenschaftlerin Zhidong Yang, die als eine der Ersten die Aufmerksamkeit auf den turbulenten Lebensweg Blums sowie ihr umfangreiches Werk gelenkt hat. Die virtuelle Veranstaltung beginnt heute, 4. Mai um 19 Uhr: Zoom

3. Mai 2021

Entwurfsbesprechung für die Ausstellung

Wie kommt das Projektwörterbuch an die Wand? Und wie entfalten wir die beiden Forschungsprojekte im Raum? Pandemiebedingt haben wir uns mit Fabian Lohrer wieder auf der Terrasse des Literaturmuseum der Moderne getroffen.

11. März 2021

Christoph Hein hat für die Ausstellungseröffnung am 3. Oktober zugesagt

Wir freuen uns sehr: 2006 haben sich Christoph Hein und Katja Leuchtenberger (damals DLA, heute stellvertretende Leiterin der „Uwe Johnson-Werkausgabe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften „) im neu eröffneten Literaturmuseum der Moderne über Uwe Johnsons Brief an seine Lehrerin Charlotte Luthe unterhalten, 2021 werden sie das Gespräch noch einmal führen.

5. März 2021

www.literatursehen.com ist online

Heute Nachmittag ging mit „Wie Literatur Welt+Politik macht“ unser erster Ausstellungs- und Forschungsraum online. Die nächsten Projekträume des Deutschen Literaturarchivs Marbach auf www.literatursehen.com werden sein: „Narrating Africa“ und „Fehlt Ihnen/Dir Schiller“.

26. Februar 2021

„Literatur behütet, ohne zu lügen, Literatur darf sich nie einem System fügen. Und: Sie muss trösten, ohne zu täuschen.“

Svetlana Alexijewitsch und Herta Müller sprachen mit Jens Bisky gestern Abend über die Landschaften ihrer Kindheit und das Wechseln zwischen den Systemen. Videomitschnitt

25. Februar 2021

Interner Auftaktworkshop zu unserem virtuellen Raum "Wie Literatur Welt+Politik macht"

Heute haben wir die ersten Exponate und Texte in unseren virtuellen Raum ,getragen‘, um seine Ecken und Kanten, Zusammenhänge, Tiefen und auch Grenzen auszuprobieren: Was passt hinein, was ist zu groß oder zu lang? Wie komplex können hier Forschungsprozesse entfaltet werden?

21. Januar 2021

Jahrespressekonferenz des Deutschen Literaturarchivs

Wir haben unser Ausstellungsprojekt „Wie Literatur Welt + Politik macht“ vorgestellt, das im Literaturmuseum der Moderne als ‚Open Space‘ realisiert wird. Das heißt: Die Ausstellung ist nicht fertig, wenn sie eröffnet wird, sondern verändert sich während der Laufzeit mit den beiden parallel dazu laufenden Forschungsprojekten. Ein Muster dafür haben wir im Literaturmuseum der Moderne von 2019 bis 2021 mit „Narrating Africa“ entwickelt: eine einfache, klare Form, die unterschiedliche inhaltliche Nutzungen erlaubt (s. Foto).

4. Januar 2021

Online-Schreibworkshop mit Pierre Jarawan: "Systemwechsel"

„Literatur im Systemkonflikt“ wird von einem bundesweiten Lesungs- und Bildungsprogramm begleitet: Autor:innen, die sich literarisch mit Systemwechseln und ihren Folgen für unsere Sprache, Schreib-, Denk- und Verhaltensmuster befassen, lesen an einer Schule ihrer Wahl und bieten für Kinder oder Jugendliche eine Schreibwerkstatt an. Pierre Jarawan (1985 als Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter in Amman, Jordanien, geboren, nachdem seine Eltern den Libanon wegen des Bürgerkriegs verlassen hatten) sollte den Auftakt machen. Die Schreibwerkstatt wurde pandemiebedingt virtuell realisiert – mit drei Videos auf unserem YouTube-Kanal. Mehr

8. November 2020

Die ersten Entwürfe für www.literatursehen.com sind da

Bei schönem Wetter haben wir das Homeoffice ins Freie verlegt und schauen uns die ersten Entwürfe für unseren virtuellen Ausstellungsraum auf der Terrasse des Literaturmuseum der Moderne an, wo noch die Überreste eines Kinderspiels lagen: Was braucht man, um Räume zu bauen?

8. Oktober 2020

Website zu "Global Archives" aktualisiert

Archive des 21. Jahrhunderts denken heißt: dezentral denken, Erwerbungsstrategien zugunsten multilateraler Lösungen erweitern. Das Konzept der Global Archives setzt auf den Austausch über Standards und Kompetenzen und lässt zugleich die Diversität lokaler Traditionen bewusst bestehen. Die Initiative Global Archives widmet sich der forschungsbezogenen Erschließung deutschsprachiger Bestände in aller Welt – bisher in Israel, Brasilien, der Türkei, China und Indien. Mehr

28. September 2020

Unsere facebook-Seite ist online

„Literatur im Systemkonflikt“ und „Verlage als global agierende Kulturvermittler“ werden pandemiebedingt ins Digitale verlegt: In einem virtuellen Forschungs- und Kommentarraum werden internationale Archivbestände digital vernetzt und zusammengeführt, Kooperationen sichtbar und für die Ausstellung ein digitales Bestandskorpus aufgebaut. Ein dezidiert dialogisches Format, bei dem keiner der Partner das Zentrum bildet. Der Auftakt: eine eigene facebook-Seite.

13. Februar 2020

Lasar Segall in unserem neuen Blog

Sonja Arnold und Lydia Schmuck berichten im neuen DLA-Blog über den Mitbegründer der Dresdner Sezession Gruppe 1919 sowie der Sociedade Pró-Arte Moderna (SPAM), einer 1932 in São Paulo gegründeten Künstlervereinigung, die für die Verbreitung der modernen Kunst in Brasilien eine zentrale Rolle spielte. Mehr
Zeugnisse des deutschsprachigen Exils in Lateinamerika, insbesondere in Argentinien, Brasilien, Mexiko und Uruguay, stehen auch im Mittelpunkt eines Sammelbands: Sonja Arnold / Lydia Schmuck (Hrsg.), Romanisch-Germanische ZwischenWelten. Exilliteratur als Zeugnis und Motor einer vernetzten Welt, Berlin 2019.

3. Dezember 2019

Literatur nach 1989 – mit Róža Domašcyna, György Dragomán, Julia Franck, Orsolya Kalász, Steffen Popp und Aleš Šteger

Autor:innen aus Deutschland und Osteuropa lesen aus ihren Werken und diskutieren über die Auswirkungen von 1989 auf ihr schriftstellerisches Schaffen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 3. Dezember, im Haus für Poesie Berlin statt, Beginn: 17 Uhr. In Verbindung mit dem Literaturarchiv der Akademie der Künste, Berlin.

25. November 2019

Tagung: Übersetzernachlässe in globalen Archiven

Das Deutsche Literaturarchiv verfügt über zahlreiche Übersetzernachlässe und Archivbestände, die unmittelbar mit Literaturübersetzung verbunden sind. Die Tagung ist als Doppeltagung konzipiert: Im Anschluss an die Tagung in Marbach findet eine korrespondierende Tagung am Institut Mémoires de l’édition contemporaine, IMEC (Caen/Paris) statt. In Verbindung mit dem Projekt „Penser en langues“, Paris, und dem Institut Mémoires de l’édition contemporaine.

19. Oktober 2021

Buchmesse: Literaturpolitik in Deutschland und Norwegen

Heute Vormittag beim Ehrengastforum der Frankfurter Buchmesse: „The Tools of Literary Politics in Norway and Germany. How do we support literature best?“ Sandra Richter, Direktorin des DLA, moderierte.

29. September 2019

Ausstellungseröffnung "Hands on! Schreiben lernen, Poesie machen"

In unserer neuen Ausstellung zeigen wir unter anderem auch japanische Schulhefte von Yoko Tawada: „Heute verfasse ich die meisten deutschen und japanischen Texte mit dem Computer. Ein Tagebuch schreibe ich jedoch weiter senkrecht mit dem Bleistift auf Japanisch wie in meiner Kindheit. Würde ich nur noch deutsche Tagebücher schreiben, hätte ich keinen Bezug mehr zu der Zeit, in der ich das Schreiben lernte.“

3. August 2019

Projektabschluss "Ideenkonflikte 1968"

Die globalen Achsen der Bestände zu „1968“ führen nicht nur nach Paris oder Berkeley, sondern auch an die US-amerikanische Ostküste und in den Mittleren Westen, nach Lateinamerika und in die Karibik. Ein solcher Befund globaler Präsenz gilt auch für die Bestände zu „1968“ in den Partnerarchiven in den USA und in Israel, in Frankreich sowie in Lateinamerika. Erst durch die Verknüpfung werden die Archivbestände aufeinander hin lesbar und Ideenkonflikte ersichtlich. Mehr

4. Juli 2019

"Zwischen den Sprachen": Yoko Tawada

Am 4. Juli las die international bekannte Autorin Yoko Tawada, die ihre Texte auf Deutsch und Japanisch schreibt und den Systemwechsel als Sprachwechsel thematisiert. Der Abend mit Yoko Tawada ist zugleich Auftakt der neuen Marbacher Veranstaltungsreihe „Zwischen den Sprachen“. Tawada zeigte auch ein (wörtlich übersetztes) Beispiel aus ihrem chinesischem Wörterbuch: „Ohnmacht heißt Abenddämmerung der Vergangenheit: 昏過去 [Hūn guòqù]“

3. Juli 2021

Tagung: "Systemwechsel, literarisch"

Die internationale dreitägige Tagung „Systemwechsel, literarisch. Ost- und Westdeutschland um 1989 im internationalen Vergleich“ befasste sich mit dem literarischen deutsch-deutschen Beziehungsgefüge vor und nach 1989 und stellt die Frage nach dem Verhältnis von politischem Systemwechsel zum Ästhetisch-Literarischen. In Kooperation mit der Staatsbibliothek Berlin, Renmin University of China und der Duksung Women’s University Seoul, u.a. mit Alexander Belobratow (St. Petersburg), Meredid Puw Davies (London), Jeang-Yean Goak (Seoul), Yuji Nawata (Tokio), Leilian Zhao (Peking) und Chieh Chien (Taipeh).

1. Mai 2019

Aktualisierung unserer Website für "Suhrkamp-Forschung"

Mit einem Umfang von fast 10.000 Archivkästen stellt das Siegfried Unseld Archiv im Deutschen Literaturarchiv Marbach einen einmaligen Fundus für die Erforschung der Literatur- und Ideengeschichte der Bundesrepublik in einem internationalen Kontext zur Verfügung. Die forschungsbezogene archivarische Aufarbeitung öffnet das Archiv für die Wissenschaft und lädt zur materialbezogenen Forschung ein. Mehr

Über uns

Das Kernteam von „Wie Literatur Welt+Politik macht“ arbeitet im Deutschen Literaturarchiv Marbach im Forschungsreferat. Sonja Arnold hat über Max Frisch promoviert, war drei Jahre lang DAAD-Lektorin an der Universität in Porto Alegre und ist aktuell wiss. Koordinatorin für  das Projekt „Global Archives“. Stephanie Obermeier hat über zeitgenössische deutsche und französische Autofiktion an der Universität Kent promoviert und ist ebenfalls wiss. Koordinatorin von „Global Archives“. Bei beiden liegt die Projektleitung. Die Leitung des Forschungsreferats hat Anna Kinder inne, die von Herbst 2020 bis Winter 2021 in ihrer Elternzeit von Madeleine Brook vertreten wird.

 

Unterstützt wird dieses Team durch die Museumsabteilung des Deutschen Literaturarchivs. Von Heike Gfrereis stammt das Rahmenkonzept zur Ausstellung, ebenso einige der Text- und Exponatbeiträge. Sie hat zusammen mit Vera Hildenbrandt die Idee für „www.literatursehen.com“ entwickelt und mit Susanne Fritsch, Fabian Lohrer und Felix Geiger realisiert und mit dem Atelier Lohrer die Gestaltung der Ausstellung im Literaturmuseum der Moderne sowie die Textredaktion betreut.

 

Für die Schreibwerkstätten zu „Literatur im Systemkonflikt“ sind Julia Schneider und Verena Staack verantwortlich. Darüber hinaus helfen mit: Christine Baumgärtner, Birke Bödecker, Felix Dieterle, Vinca Lochstampfer, Janina Schindler und Birgit Wollgarten sowie bei Fotoarbeiten Chris Korner und Jens Tremmel und bei der restauratorischen Exponatbetreuung Enke Huhsmann und Anja Weller. Ebenso sind die Forschungen früherer Ausstellungen miteingeflossen, wofür wir Ulrich von Bülow, Jan Bürger, Gunilla Eschenbach, Katja Leuchtenberger, Sandra Murr, Douglas Pompeu und Petra Weiß herzlich danken, genauso wie allen Geistbeiträgerinnen und Gastbeiträgern: Kristin Engelhardt, Nele Feuring, Christoph Kapp, Thomas Keck, Stefan Keppler-Tasaki, András Lempel, Tianjue Li, Griselda Mársico, Yûji Nawata, Carmen Reisinger, Jérôme Seeburger, Lydia Schmuck, Gaia Tettamanti, Paulus Tiozzo, Anna Weber, Zhidong Yang und Paweł Zajas.

 

Die Sammlungen aus dem Deutschen Literaturarchiv wurden für „Wie Literatur Welt + Politik machte“ ergänzt durch Bestände der Akademie der Künste (Berlin), der Chūō-Universität (Tokyo), des Thomas Mann House (Los Angeles), der Universitätsbibliothek Mainz und des Uwe Johnson-Archivs (Rostock).

Madeleine Brook

madeleine.brook@dla-marbach.de

Stephanie Obermeier

stephanie.obermeier@dla-marbach.de

Sonja Arnold


Heike Gfrereis

heike.gfrereis@dla-marbach.de

Anna Kinder

anna.kinder@dla-marbach.de

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